Mein Bekenntnis zum Geektum


Ich bin seit einigen Monaten ganz begeisterte Leserin des Geeksisters-Blog, den ihr auch rechts in meiner Leseliste findet. Jetzt haben die vier Geek-Girls zur Blogparade aufgerufen, mit einem Thema, dass ich eh schon längst mal behandelt haben wollte. Also, los zum Seelenstriptease: Mein Bekenntnis zum Geektum.

1. Was macht Dich zum Geek?
Ich habe Röhrenmonitore auf LAN-Partys geschleppt, in einem Warhammer-Fanfilm mitgespielt, in der 9. Klasse ein Referat über Mangas und Animes gehalten, "Hallo Welt" in zig Sprachen ausgegeben und mit meinen WG-Mitbewohnern von Zimmer zu Zimmer gechattet. Ich war in einem Counterstrike-Clan, liebe mein Krümelmonster-T-Shirt und auf meinem Kleiderschrank steht ein Skyrim-Drache - eigentlich muss man schon suchen um Aspekte in meinem Leben zu finden, die nicht irgendwie geekig, nerdig oder plemplem sind. "Normal" ist für mich ein Schimpfwort und ich bin froh, dass die meisten meiner Freunde das genauso sehen.

Da war ich 15 oder 16: Beachtet bitte mein cooles Counter-Strike-Shirt mit einem Zocker-Comicgirl von Bender. Das ist absolut einmalig! ;-) 

2. Wie bist Du zum Geek geworden?
Angefangen hat wohl alles mit dem "Internet-Führerschein" - einem VHS-Kurs , den mir mein Vater spendiert hat, als ich gerade 13 war. 1998 entdeckte ich also per 56K-Modem mit Suchmaschinen wie Altavista und Fireball das World Wide Web. Damit war ich in meinem Schwarzwalddorf ein absoluter Exot. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich damals im ICQ (Noch heute gebe ich damit an, dass ich eine "nur" siebenstellige Nummer mit einer 2 vornedran hatte) gleichgesinnte Leute aus dem Nachbardorf fand. Natürlich alles Jungs. Die trugen Blind Guardian T-Shirts, hatten eine DSA-Gruppen und spielten Diablo, Quake und StarCraft. Es hat nicht lange gedauert, bis der Einfluss abgefärbt hat und ich selbst zur Rollenspielerin und Zockerin wurde. Nicht, dass ich bei Counterstrike und Co. besonders gut gewesen wäre - aber wenigstens hatte ich auf LAN-Partys meist den "Einziges-Mädchen"-Bonus. Games spiele ich heute nur noch selten. Stattdessen habe ich mit meinem Freund selbst ein Browserspiel gebastelt, Dragosien. Wenn das mal nicht geekig ist ...

3. Wie wirkt sich Dein Geektum auf Dein Leben aus?
Als ich einmal einen Usability-Test für ein neues Programm als Probandin durchgeführt habe, war nicht nur das System überfordert, weil ich zu schnell geklickt habe - auf dem Fragebogen hat bei der Frage "Wie viele Stunden verbringen sie täglich vor dem PC" auch eine Checkbox in meiner Größenordnung gefehlt. Während andere am Computer nur arbeiten, lebe ich quasi davor. Na gut, nicht nur. Manchmal muss ich ja auch weggehen, damit ich das auch hinterher bei Facebook posten kann. ;-)

Ja, genau - LARP spiele ich auch noch gerne. Ich hoffe ihr habt alle Angst vor dem Latexschwert!


Kommentare

  1. sehr cool! Kennst also sicher noch die alten AOL-CDs mit denen man sich Internetzeit ergaunern konnte? Aber ein gewisses bluttriefendes Hobby vermisse ich, harhar :-)

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  2. Oh ja, die CDs hab ich als Teenie gesammelt und sie an die Zimmerdecke geklebt. Und alle verrückten Hobbys konnte ich schließlich nicht aufzählen :P

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  3. Hmm, das hat mich irgendwie jetzt dazu gebracht, darüber nachzudenken, ob ich mehr Frauen im netz oder persönlich kennen gelernt habe, mit denen danach was lief...

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  4. Du bist eine der Frauen,die in mir einsamem Bär die Hoffnung wecken doch nicht allein im Nerdwald zu sein ;-)

    *cupcakes dalass und in wald zurückziehs*

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